Hier entdecken Sie den östlichen Teil des Arboretums.
Die Baumgruppen stammen alle aus Europa und Asien. Für Nordamerika klicken
Sie auf Geführter Besuch (die Neue Welt).
Die Sammlungen der Alten Welt stellen sich einigermaßen seltsam dar.
Die Vielfalt erleichtert den Besuch nicht. Im weiteren Sinne kann man drei
verschiedene Gruppen unterscheiden.
Die ersten sind die
voneinander getrennten, die in den Buchenhainen verteilt sind. Einige entziehen
sich rgelrecht der Aufmerksamkeit des Besuchers. Abgesehen vom schwierigen
Zugang haben diese Gruppen den Nachteil, keinen ausreichenden Abstand vom Besucher
zu gewähren, um diesem die Betrachtung des ganzen Baumes oder gar der
Gruppe insgesamt zu erlauben.
Die zweiten erinnern an die Anlage im Bereich Neue Welt. Weite Lichtungen
umranden die verschiedenen Waldgebiete. Diese Gruppen zeigen all ihre Schönheit.
Die dritten schließlich bilden Parzellen am Rande der Hauptalleen wie
Kapuzinerdreef, Hertendreef (Hirschweg) und Wolvenweg. Dort finden sich die
japanischen Gruppen.
Einige dieser Gruppen sind von relativem Interesse (sehr begrenzte Anzahl,
Unzugänglichkeit). Immerhin muss die Gruppe 28 a genannt werden, wo die
Lärchen und die Kastanien wachsen, Sinnbilder Korsikas.
Am Rande des Arboretums, nahe der Sneppenlaan, erschließt sich Gruppe
21 nur den ausdauerndsten Besuchern und zeigt diesen dann allerdings eine schöne
Anpflanzung von Sudeten-Lärchen mit sehr hübschen herbstlichen Farbtönen.
Die Gruppen 27 (Griechenland), 29 (Andalusien) und 30 (Kabylien) vervollständigen
diesen Abschnitt. Trotz der Anwesenheit interessanter Arten weisen diese Gruppen
einen teilweise bedauerlichen Zustand von Verlassenheit und Aufgabe auf.
Der Kern des Besuchs der Alten Welt.
Wenn Sie in einem Bogen durch die Lichtungen um den Wald herum laufen, der
durch die Gruppen 26, 32, 33 und 34 gebildet wird, entdecken Sie wundervolle
Aussichten. Die Bäume folgen einander auf beiden Seiten, und Sie haben
nur die Qual der Wahl.
Hier sind einige der angetroffenen Arten:
Die Libanon-Zeder (Cedrus Libani), mythischer Baum, Wappenbaum Libanons, wo er übrigens fast ausgestorben ist. Man sagt, sein Holz habe zum Bau des salomonischen Tempels gedient. Diese Zeder kann tausend Jahre alt werden. Schöne Exemplare wachsen am Rain der Gruppe 31. Die ovalen Zapfen sind sehr charakteristisch. Dieser Baum verästelt sich sehr vielfältig; oft wachsen die oberen Äste horizontal. Man findet hier in Gruppe 30 auch seinen Vetter, die Atlaszeder (Cedrus atlantica).
Die
Föhre (Pinus
Sylvestris)
ist ein weiterer bei uns weit verbreiteter Baum. Es handelt sich um die berühmt-berüchtigte
Rotkiefer, die so viel für Möbel der Massenproduktion verwendet wird.
Man kann sie leicht an der hellen Rinde erkennen: rostbraun unten und mehr
ins Orange nach oben zu. Bei unserem Besuch werden wir sie mehrfach antreffen. |
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Die gemeine Weißbuche (Carpinus Betulus). findet man ebenfalls fast überall in diesem Teil des Arboretums. Sie kann 30 m hoch werden und formt eine Art unter-Etage der Buchenhaine. Ihre Blätter mit kräftigen Nervensträngen sind stark gezackt. Ihre typischen Kätzchen, die man im Frühjahr sofort erkennt, machen daraus einen Baum voller Reiz. |
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Der chinesische Trompetenbaum (Catalpa Ovata), befindet sich im östlichen Teil der Gruppe 37 a; dieser kleine eher unscheinbare Baum hat eigenartige lange Schoten, die in seinem Blattwerk auffallen. Sie haben ihm den Beinamen „Bohnenbaum“ gegeben. Seine hellgrünen Blätter sind herzförmig. |
Die Himalaja-Kiefer
oder Tränenkiefer (Pinus Wallichiana)
Ein prächtiges Exemplar steht leicht geneigt an der Spitze der Gruppe
34. Dieser Baum stammt aus den zentralasiatischen Berggebieten. Seine Nadeln
formen feine Federn, die sich in der leichtesten Brise bewegen. Müssen
Sie sich ansehen!
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Kiefern, Tannen, Fichten, Birken, Ahorn, Linden und viel andere begegnen Ihnen am Waldesrand. . . Für zwei empfohlene Wegbeschreibungen besuchen Sie bitte die Pläne weiter unten.
Der Ostteil der Anlage wird von einer bewachsenen Niederung durchschnitten, die ich „Eichental“ nenne. Dieser Ort ist besonders idyllisch; ich komme darauf am Ende dieser Seite zurück.
Die Gruppen 37 bis 40 liegen teilweise entlang den Hauptalleen Kapuzinerdreef und Wolvenweg. Die asiatischen Gruppen, deren letzte drei aus Japan, enthalten einige für unsere Augen eher exotische Arten, insbesondere:
Sugi (Cryptomeria Japonica). Dieser Baum aus der Familie der Taxodiaceen erinnert etwas an den Redwood. In Japan kann er bis 80 m Höhe erreichen. Seine rötliche gestreifte Rinde kontrastiert sehr schön mit dem lebhaften Grün seiner Nadeln.
Die japanische Zypresse (Chamaecyparis Obtusa) findet man in Nachbarschaft des vorherigen in Gruppe 39 a. In Japan ist sie ein heiliger Baum. Am Rande des Radwegs am Kapuzinerdreef bietet die Gruppe 39 einen besonders homogenen und grünen Anblick!
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Die japanischen Gruppen enthalten auch mehrere Hemlock-Arten in Gruppe 38, sowie Tannen und Fichten
Dieses feenhafte Wiesental, durch das ein kleiner Bach läuft, und in dem vereinzelt hundertjährige Eichen stehen, bietet in jeder Jahreszeit einen herrlichen Anblick.
Dieses Feld wird von Westen
her durch Gruppe 37 (China), 26 und 32
abgegrenzt; im Süden durch das Kapucijnendreef und von Osten durch den
bewaldeten Hügel, auf dem sich der "Wolvenweg" befindet.
Die echte Sumpfzypresse (Taxodium Distichum) ist eigentlich ein Baum der Neuen Welt, so dass seine Anwesenheit hier ein wenig veblüfft. In der Tat wachsen andere Exemplare dieser Art in der Gruppe 17 (Tennessee). Dieser Baum ist jedoch typisch für Feuchtgebiete im Südosten der USA, z.B. in Louisiana, wo man ihn den Bartbaum nennt, weil lang herunterhängende Flechten auf seinen Ästen wachsen. Insofern erscheint es natürlich, ihn in diesem sumpfigen Bereich anzutreffen. |
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Aber kommen wir zurück zu unserem Tal. Die wenigen hier isoliert wachsenden Eichen hatten den Vorteil, sich frei entfalten zu können; das Ergebnis ist faszinierend…
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Der erste Weg beginnt am Zugang Ringlaan und bietet einen vollständigen Besuch der Alten Welt. Lassen Sie den Bach links liegen und steigen Sie den Hertedreef (Hirschweg) an bis jenseits der Gruppe 31, die links des Weges liegt; gehen Sie dann nach links auf die Wiese und zwischen den Gruppen 31 und 32 abwärts. Nach einer Verengung der Wiese wenden Sie sich unten nach rechts und gehen am Rand der Gruppe 32 entlang, danach erneut nach rechts über die Wiese, die zwischen den Gruppen 26 und 37 ansteigt. An deren Ende erreicht man wieder den Hertedreef, den man nach links bis zur Kreuzung mit dem Kapuzinerdreef benutzt. In diesen biegen Sie wieder nach links, wo sich die Gruppe 39 rechts und die Gruppe 37 links befinden. Unten, vor der Einmündung in den Wolvenweg, biegen Sie wieder nach links in das Wiesental (das Eichental) und laufen mit dem kleinen Bächlein durch das ganze Tal, bis Sie schließlich an der rechten Seite einen breiteren Weg finden, der rechts an dem Sumpfgebiet entlangläuft. Benutzen Sie ihn bis zum Ausgang des Arboretums, und Sie sind zurück am Anfang. Sie haben gemerkt, dass wasserfeste Schuhe nicht überflüssig waren. Druckversion
Der zweite Weg beginnt an der Sneppenlaan; er ist kürzer, und Sie werden die Baumgruppen des Kapuzinerdreefs nicht antreffen. Gehen Sie den Wolvenweg hinab bis zur Kreuzung mit dem Kapuzinerdreef; dort wenden Sie sich nach rechts hinab ins Eichental. Laufen Sie entlang des linken Waldrandes der Gruppe 37 und biegen Sie zwischen dieser und Gruppe 26 nach links. Die Wiese steigt bis zum Hertedreef an, in den wir nach rechts einbiegen. Auf der rechten Seite befinden sich die Gruppen 34 und 33. Bei der folgenden Lichtung biegen wir wieder nach rechts in eine Wiese, die zwischen den Gruppen 31 und 32 abfällt. Unten, nach einer Verengung, gehen wir erneut nach rechts, einem kleinen Bächlein entlang laufen wir durch das Tal bis zum Anfang, der Kreuzung Wolvenweg – Kapuzinerdreef. Wir kehren zurück auf dem Wolvenweg zum Ausgang des Arboretums. Druckversion
Wenn Sie die Route Ihrer Wahl anklicken, erhalten Sie auch den entsprechenden Plan.![]() |
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